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	<title>Kommentare fuer Wille versus Kausalität</title>
	<link>http://paradigma.subjekte.de</link>
	<description>Ist das Paradigma der Kausalität das einzig denkbare?</description>
	<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 19:06:51 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Kommentar zu Der freie Wille und die Physik von Georg</title>
		<link>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2318</link>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 13:54:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2318</guid>
		<description>Hallo Tom,
vielen Dank für Deine lange Zuschrift, auf die ich natürlich im einzelnen eingehen kann, dafür ist ein Blog kein geeignetes Medium, zumal es – wie mir scheint – vielfach um die Klärung von Missverständnissen gehen müsste, die mehrfaches Nachfragen und Antworten erforderte.
Zwei– nach wie vor im Fluss befindlichen - Gedanken möchte ich doch äußern.
Erstens:
Bis vor kurzem habe ich versucht, den Subjektbegriff aus dem Systembegriff abzuleiten (die Begriffe, nicht die Dinge, die sie abbilden!). Die Krise, in die meine Gedanken dabei geraten sind, wurde mir bewusst, als ich nach einiger Zeit meinen letzten Text „Subjekt und System“ (im E-Journal der Website ICHS) mit dem putzigen Versuch, beide auseinander abzuleiten, wieder las.
Der Grund liegt in dem allgemein verbreiteten und auch von mir nicht bemerkten Fehler des Systembegriffs, diesen durch zwei Merkmale zu bestimmen, nämlich als aus zusammenhängenden Teilen bestehend und als Ganzes, das mehr ist als die Summe dieser Teile, wobei als dieses Mehr verbreitet als die eine oder andere menschliche „Zutat“ bestimmt wird, Typisch dafür ist die Fassung des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/System" rel="nofollow"&gt;
      Systembegriffs in Wikipedia&lt;/a&gt;, die wohl als klassischer Ausdruck umgangssprachlichen Wissen angesehen werden kann.
Alle daraus abgeleiteten Begriffe „erben“ diese Merkmale, und die sind mit einem Subjektbegriff, der durch Merkmale wie Autonomie, Selbsterhaltung, selbstbestimmt usw. gekennzeichnet ist, logisch nicht verträglich.
Um die beiden Merkmale des Systembegriffs getrennt „handeln“ zu können, eignet sich der umgangssprachliche Begriff der Konstellation. „System“ ist dann eine Konstellation mit einer menschlichen Zutat. Dann wird die Formulierung „lebendes System“ nur denkbar für künstliches Leben. Lebende Systeme sind dann auch keine Subjekte.
Zweitens:
Termini wie „System“, „Subjekt“, „Bläschen“ usw. sind theoretische Begriffe, d.h. sie bezeichnen nichts in der physikalischen Realität sondern sind Erklärungsprinzipien für diese. Dadurch unterscheiden sie sich von Begriffen wie „Lebewesen“, „Koazervat“ usw. letztere haben physikalische Eigenschaften wie Masse und Volumen, ein System oder ein Subjekt sind ohne Masse und Volumen. Das ist wie der Unterschied zwischen Menge und Zahl. 3 Elefanten haben eine Masse, die Zahl „3“ nicht. Leben ist die Seinsweise von Subjekten.
Lebewesen sind die einzigen unserer Erfahrung zugänglichen Subjekte, ob es auf anderen Himmelskörpern andere Subjekte gibt, wissen wir nicht. Ich habe den Verdacht, wir bemerkten sie im All garnicht, weil wir nicht Subjekte, sondern irdisches Leben suchen.
Wenn wir also sagen, dass der Mensch ein Subjekt sei, meinen wir, dass er als Subjekt, d.h. als Träger von Autonomie Selbstbestimmtheit usw. zu erklären ist. Wenn wir sagen, der Mensch sei ein Lebewesen, dann meinen wir, dass er atmet, sich ernährt usw.
Zum Schluss noch eine Frage, welchen Begriff von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Resonanz" rel="nofollow"&gt;
      Resonanz&lt;/a&gt;meinst Du?
Bis denne“
G.L.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tom,<br />
vielen Dank für Deine lange Zuschrift, auf die ich natürlich im einzelnen eingehen kann, dafür ist ein Blog kein geeignetes Medium, zumal es – wie mir scheint – vielfach um die Klärung von Missverständnissen gehen müsste, die mehrfaches Nachfragen und Antworten erforderte.<br />
Zwei– nach wie vor im Fluss befindlichen - Gedanken möchte ich doch äußern.<br />
Erstens:<br />
Bis vor kurzem habe ich versucht, den Subjektbegriff aus dem Systembegriff abzuleiten (die Begriffe, nicht die Dinge, die sie abbilden!). Die Krise, in die meine Gedanken dabei geraten sind, wurde mir bewusst, als ich nach einiger Zeit meinen letzten Text „Subjekt und System“ (im E-Journal der Website ICHS) mit dem putzigen Versuch, beide auseinander abzuleiten, wieder las.<br />
Der Grund liegt in dem allgemein verbreiteten und auch von mir nicht bemerkten Fehler des Systembegriffs, diesen durch zwei Merkmale zu bestimmen, nämlich als aus zusammenhängenden Teilen bestehend und als Ganzes, das mehr ist als die Summe dieser Teile, wobei als dieses Mehr verbreitet als die eine oder andere menschliche „Zutat“ bestimmt wird, Typisch dafür ist die Fassung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/System" rel="nofollow"><br />
      Systembegriffs in Wikipedia</a>, die wohl als klassischer Ausdruck umgangssprachlichen Wissen angesehen werden kann.<br />
Alle daraus abgeleiteten Begriffe „erben“ diese Merkmale, und die sind mit einem Subjektbegriff, der durch Merkmale wie Autonomie, Selbsterhaltung, selbstbestimmt usw. gekennzeichnet ist, logisch nicht verträglich.<br />
Um die beiden Merkmale des Systembegriffs getrennt „handeln“ zu können, eignet sich der umgangssprachliche Begriff der Konstellation. „System“ ist dann eine Konstellation mit einer menschlichen Zutat. Dann wird die Formulierung „lebendes System“ nur denkbar für künstliches Leben. Lebende Systeme sind dann auch keine Subjekte.<br />
Zweitens:<br />
Termini wie „System“, „Subjekt“, „Bläschen“ usw. sind theoretische Begriffe, d.h. sie bezeichnen nichts in der physikalischen Realität sondern sind Erklärungsprinzipien für diese. Dadurch unterscheiden sie sich von Begriffen wie „Lebewesen“, „Koazervat“ usw. letztere haben physikalische Eigenschaften wie Masse und Volumen, ein System oder ein Subjekt sind ohne Masse und Volumen. Das ist wie der Unterschied zwischen Menge und Zahl. 3 Elefanten haben eine Masse, die Zahl „3“ nicht. Leben ist die Seinsweise von Subjekten.<br />
Lebewesen sind die einzigen unserer Erfahrung zugänglichen Subjekte, ob es auf anderen Himmelskörpern andere Subjekte gibt, wissen wir nicht. Ich habe den Verdacht, wir bemerkten sie im All garnicht, weil wir nicht Subjekte, sondern irdisches Leben suchen.<br />
Wenn wir also sagen, dass der Mensch ein Subjekt sei, meinen wir, dass er als Subjekt, d.h. als Träger von Autonomie Selbstbestimmtheit usw. zu erklären ist. Wenn wir sagen, der Mensch sei ein Lebewesen, dann meinen wir, dass er atmet, sich ernährt usw.<br />
Zum Schluss noch eine Frage, welchen Begriff von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Resonanz" rel="nofollow"><br />
      Resonanz</a>meinst Du?<br />
Bis denne“<br />
G.L.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der freie Wille und die Physik von TomGard</title>
		<link>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2315</link>
		<dc:creator>TomGard</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 10:19:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2315</guid>
		<description>Lieber Georg,
ich denke, ich verstehe Dein Motiv, den Begriff "Konstellation" gegen den Systembegriff zu setzen. Doch ich kann dem Text, den Du mir verlinkt hast, nicht entnehmen, was er zur Klärung des Subjektbegriffes leisten soll und halte die Einführung des Zweckbegriffes im Gegenteil für irreführend.

Ein einfaches Beispiel mag demonstrieren, wie der Zweckbegriff vom Bedürfnis abgeleitet ist.
Der einschlägige Laboraffe bekommt eine Banane hingehängt, nach der er mit einem bereitliegenden, zu kurzen Stab vergeblich angelt. Viele Affen sind imstande, das Hindernis mittels Verlängerung des Stabes zu überwinden und schauen sich nach geeigneten Mitteln um. Die Banane zu essen ist das Bedürfnis, sie zu erlangen das Ziel, der Modus der Erlangung ist die Zielsetzung. Die Werkzeugherstellung ist statt auf das Ziel auf die Zielsetzung bezogen, sie folgt einer zweckmäßigen Vorstellung.
Ist Zweckbestimmung ein terminus technicus der Werkzeugherstellung, ist sie kein Primärbegriff der Subjektivität, im Sinne eines Vermittlungsbegriffes für den Übergang zur entropischen Wende.

Das gilt erst recht für den kantischen Imperativ, ein Individuum (!) solle, dürfe nur Selbstzweck sein, der, nebenbei bemerkt, ein ideologischer Schmarrn ist, auf den nur ein onanierender Hagestolz kommt (ich mag den Kerl halt nicht). 

Das Bedürfnis in der Bestimmung, die Du in Litsche 04 gabst, setzt die Gegenständlichkeit eines Subjektes mittels Selektion einer Umwelt. Wenn wir den Vorgang geschichtlich setzen, heißt das, das Bedürfnis selektiert einen Ausschnitt der Stabilitätsbedingungen einer dissipativen Struktur.
 
Symbolisieren wir uns die dissipative Struktur als eine Schleife in einer Linie, welche das thermodynamische Gefälle darstellt, so haben ihre Stabilitätsbedingungen ein selbständiges Dasein in den internen Schleifenbedingungen, beispielsweise in Amplitude und Frequenz einer Schwingung.  
Diese Selbständigkeit wird sicher im Einzelfall so weit reichen, daß der Output der Schleife sekundäre Schwingungen im thermodynamischen Medium verursachen kann, welche die Stabilitätsbedingungen gegen Störungen abdämpfen, also die Ausgangsstruktur der Schleife erweitern.

Eine Existenz, im Sinne eines abgeschlossenen Daseins bekommen die Schleifenbedingungen im Stoffwechsel eines reaktiven Bläschens. 
Das von einem reaktiven Bläschen gesetzte Bedürfnis existiert doppelt, einerseits in seinen Gegenständen, andererseits der Organik dieser Gegenstände, doch das reicht m.E. nicht hin, ein Subjekt eindeutig aus der Gegenstandsbeziehung auszuheben, weil das Prädikat "Subjekt-sein" zwar einzelnen Phasen und Zuständen der Stabilitätsbeziehung Bläschen-Umwelt zukommt, aber nicht einer "Zustandsgleichung". Das Bläschen ist nach wie vor Bestandteil eines thermodynamischen Fließgleichgewichtes. Dies könnte man als ein "organisches Milieu" charakterisieren, dessen Zustandsgleichungen faktoriell in zwei unabhängige Klassen fallen, nämlich eine entropische und eine gegenentropische, ähnlich zweier Raumdimensionen, deren Verknüpfung auf inkommensurable Größen führt. 
Dies ändert sich m.E., wie im 1.Brief angedeutet, mit Bedürfnissen 2ter, vielleicht auch erst 3ter Ordnung (nämlich einer Verknüpfungsebene zwischen 1ter und 2ter Ordnung).
Die Gliederung des Bläschens (und sei es in Organellen) gibt einer Erweiterung der Ausgangsstruktur, die im Falle dissipativer Strukturen ein Produkt zufälliger, dann erhaltener Resonnanz ist, einen Prozesscharakter. Resonnanz wird notwendiges Attribut der Produkte des internen Zusammenhangs der Kompartimente in der geschlossenen Struktur. Dies Produkt wird vergegenständlicht in den Resorbern und Exkretoren. Zusatzorgane, die Teilvorgänge des Stoffwechsels zum Gegenstand haben, nicht mehr die Gegenstände des Stoffwechsels selbst, entspringen internen Bedürfnissen, deren Gegenstand interne Resonnanzvorgänge sind, die mittels der Zusatzorgane "entäußert" werden. Das Dasein der (von mir aus) Konstellation, das nun Lebensprozess eines Organismus wäre, bekommt einen leiblichen und außerleiblichen Bestandteil. Diesen Ausdruck rechtfertige ich damit, daß der außerleibliche Teil nicht mehr Gegenstand einzelner Bedürfnisse, sondern Produkt des innerleiblichen Zusammenhangs und damit angeeignetes Produkt ist. 
Auf diese Weise ist der Organismus  Subjekt nicht "seiner selbst", sondern seiner Lebensbedingungen.

Ich will hinzu fügen, daß ich das Subjekt an der Stelle noch nicht für "fertig" halte. Es wird vollendet, wenn vervielfältigung bzw Vermehrung zum Zweck eines Gesamtsubjektes wird. Hier wäre der Zweckbegriff wohl angemessen, hinreichend konkret. 

Resonnanz wäre der Schlüsselbegriff für den Übergang aus der Physik, nämlich vermittels einer prozessierenden Umkehrung ihrer Richtung vermittels der organischen Gliederung. 
vG
Tom</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Georg,<br />
ich denke, ich verstehe Dein Motiv, den Begriff &#8220;Konstellation&#8221; gegen den Systembegriff zu setzen. Doch ich kann dem Text, den Du mir verlinkt hast, nicht entnehmen, was er zur Klärung des Subjektbegriffes leisten soll und halte die Einführung des Zweckbegriffes im Gegenteil für irreführend.</p>
<p>Ein einfaches Beispiel mag demonstrieren, wie der Zweckbegriff vom Bedürfnis abgeleitet ist.<br />
Der einschlägige Laboraffe bekommt eine Banane hingehängt, nach der er mit einem bereitliegenden, zu kurzen Stab vergeblich angelt. Viele Affen sind imstande, das Hindernis mittels Verlängerung des Stabes zu überwinden und schauen sich nach geeigneten Mitteln um. Die Banane zu essen ist das Bedürfnis, sie zu erlangen das Ziel, der Modus der Erlangung ist die Zielsetzung. Die Werkzeugherstellung ist statt auf das Ziel auf die Zielsetzung bezogen, sie folgt einer zweckmäßigen Vorstellung.<br />
Ist Zweckbestimmung ein terminus technicus der Werkzeugherstellung, ist sie kein Primärbegriff der Subjektivität, im Sinne eines Vermittlungsbegriffes für den Übergang zur entropischen Wende.</p>
<p>Das gilt erst recht für den kantischen Imperativ, ein Individuum (!) solle, dürfe nur Selbstzweck sein, der, nebenbei bemerkt, ein ideologischer Schmarrn ist, auf den nur ein onanierender Hagestolz kommt (ich mag den Kerl halt nicht). </p>
<p>Das Bedürfnis in der Bestimmung, die Du in Litsche 04 gabst, setzt die Gegenständlichkeit eines Subjektes mittels Selektion einer Umwelt. Wenn wir den Vorgang geschichtlich setzen, heißt das, das Bedürfnis selektiert einen Ausschnitt der Stabilitätsbedingungen einer dissipativen Struktur.</p>
<p>Symbolisieren wir uns die dissipative Struktur als eine Schleife in einer Linie, welche das thermodynamische Gefälle darstellt, so haben ihre Stabilitätsbedingungen ein selbständiges Dasein in den internen Schleifenbedingungen, beispielsweise in Amplitude und Frequenz einer Schwingung.<br />
Diese Selbständigkeit wird sicher im Einzelfall so weit reichen, daß der Output der Schleife sekundäre Schwingungen im thermodynamischen Medium verursachen kann, welche die Stabilitätsbedingungen gegen Störungen abdämpfen, also die Ausgangsstruktur der Schleife erweitern.</p>
<p>Eine Existenz, im Sinne eines abgeschlossenen Daseins bekommen die Schleifenbedingungen im Stoffwechsel eines reaktiven Bläschens.<br />
Das von einem reaktiven Bläschen gesetzte Bedürfnis existiert doppelt, einerseits in seinen Gegenständen, andererseits der Organik dieser Gegenstände, doch das reicht m.E. nicht hin, ein Subjekt eindeutig aus der Gegenstandsbeziehung auszuheben, weil das Prädikat &#8220;Subjekt-sein&#8221; zwar einzelnen Phasen und Zuständen der Stabilitätsbeziehung Bläschen-Umwelt zukommt, aber nicht einer &#8220;Zustandsgleichung&#8221;. Das Bläschen ist nach wie vor Bestandteil eines thermodynamischen Fließgleichgewichtes. Dies könnte man als ein &#8220;organisches Milieu&#8221; charakterisieren, dessen Zustandsgleichungen faktoriell in zwei unabhängige Klassen fallen, nämlich eine entropische und eine gegenentropische, ähnlich zweier Raumdimensionen, deren Verknüpfung auf inkommensurable Größen führt.<br />
Dies ändert sich m.E., wie im 1.Brief angedeutet, mit Bedürfnissen 2ter, vielleicht auch erst 3ter Ordnung (nämlich einer Verknüpfungsebene zwischen 1ter und 2ter Ordnung).<br />
Die Gliederung des Bläschens (und sei es in Organellen) gibt einer Erweiterung der Ausgangsstruktur, die im Falle dissipativer Strukturen ein Produkt zufälliger, dann erhaltener Resonnanz ist, einen Prozesscharakter. Resonnanz wird notwendiges Attribut der Produkte des internen Zusammenhangs der Kompartimente in der geschlossenen Struktur. Dies Produkt wird vergegenständlicht in den Resorbern und Exkretoren. Zusatzorgane, die Teilvorgänge des Stoffwechsels zum Gegenstand haben, nicht mehr die Gegenstände des Stoffwechsels selbst, entspringen internen Bedürfnissen, deren Gegenstand interne Resonnanzvorgänge sind, die mittels der Zusatzorgane &#8220;entäußert&#8221; werden. Das Dasein der (von mir aus) Konstellation, das nun Lebensprozess eines Organismus wäre, bekommt einen leiblichen und außerleiblichen Bestandteil. Diesen Ausdruck rechtfertige ich damit, daß der außerleibliche Teil nicht mehr Gegenstand einzelner Bedürfnisse, sondern Produkt des innerleiblichen Zusammenhangs und damit angeeignetes Produkt ist.<br />
Auf diese Weise ist der Organismus  Subjekt nicht &#8220;seiner selbst&#8221;, sondern seiner Lebensbedingungen.</p>
<p>Ich will hinzu fügen, daß ich das Subjekt an der Stelle noch nicht für &#8220;fertig&#8221; halte. Es wird vollendet, wenn vervielfältigung bzw Vermehrung zum Zweck eines Gesamtsubjektes wird. Hier wäre der Zweckbegriff wohl angemessen, hinreichend konkret. </p>
<p>Resonnanz wäre der Schlüsselbegriff für den Übergang aus der Physik, nämlich vermittels einer prozessierenden Umkehrung ihrer Richtung vermittels der organischen Gliederung.<br />
vG<br />
Tom</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der freie Wille und die Physik von Georg</title>
		<link>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2311</link>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:01:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2311</guid>
		<description>@ Kittel
Ich weiß nicht, von welcher Zuschrift sie sprechen- und den Rest verstehe ich auch nicht.
G.L.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Kittel<br />
Ich weiß nicht, von welcher Zuschrift sie sprechen- und den Rest verstehe ich auch nicht.<br />
G.L.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der freie Wille und die Physik von Ingo-Wolf Kittel</title>
		<link>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2310</link>
		<dc:creator>Ingo-Wolf Kittel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 08:21:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2310</guid>
		<description>meine zuschrift online zu stellen haben sie sich offenbar nicht getraut - interessant; ins system geflosson war sie jedenfalls, wie der rückfluss m/eines tests mir gezeigt hatte. - die flüsse der stoffe durch die schwingenden oszillationen ihrer konstellation haben 'weiter' geführt? wohlan denn; oszillationen braucht man 'viel glück' dazu und damit gutes gelingen sicher nicht zu wünschen. bg iwk</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>meine zuschrift online zu stellen haben sie sich offenbar nicht getraut - interessant; ins system geflosson war sie jedenfalls, wie der rückfluss m/eines tests mir gezeigt hatte. - die flüsse der stoffe durch die schwingenden oszillationen ihrer konstellation haben &#8216;weiter&#8217; geführt? wohlan denn; oszillationen braucht man &#8216;viel glück&#8217; dazu und damit gutes gelingen sicher nicht zu wünschen. bg iwk</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der freie Wille und die Physik von Georg</title>
		<link>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2305</link>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 08:12:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2305</guid>
		<description>Hallo Herr Blau,
vielen Dank für den Kommentar, dessen Inhalt wieder mehrere Artikel erforderte.
Hier nur Folgendes:
Inzwischen benutze ich den Terminus „System“ nicht mehr zur Bezeichnung von Subjekten. Subjekte können nicht als Systeme erklärt werden. Hier bin ich inzwischen weiter als in „Subjekt und System“. Genaueres gibt es &lt;a href="http://www.subjekte.de/Erkenntnistheorie/SystemSubjektInformation/01terminologie_system.htm" rel="nofollow"&gt;hier&lt;/a&gt;.
Was die Stoffflüsse betrifft: das Subjekt transportiert Stoffe aktiv, sie fließen nicht. Wenn ich dies nur quantitativ als Stofffluss analysiere, ist das Subjekt weggedacht.
Ausführlich will ich dieses Problem im Projekt „Subjekt, System, Information“ erörtern, für das der genannte Link der erste Abschnitt ist. Es ziert sich noch, ich hoffe aber noch dieses Jahr „fertig“ zu werden.
Subjekte als oszillierende Konstellationen aufzufassen, ist wohl zutreffend. Das Schwingen entsteht durch die Selbststeuerung und ist der Beginn der Digitalisierung der Information. Dazu später mehr.
Freundlichst 
G.L.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Blau,<br />
vielen Dank für den Kommentar, dessen Inhalt wieder mehrere Artikel erforderte.<br />
Hier nur Folgendes:<br />
Inzwischen benutze ich den Terminus „System“ nicht mehr zur Bezeichnung von Subjekten. Subjekte können nicht als Systeme erklärt werden. Hier bin ich inzwischen weiter als in „Subjekt und System“. Genaueres gibt es <a href="http://www.subjekte.de/Erkenntnistheorie/SystemSubjektInformation/01terminologie_system.htm" rel="nofollow">hier</a>.<br />
Was die Stoffflüsse betrifft: das Subjekt transportiert Stoffe aktiv, sie fließen nicht. Wenn ich dies nur quantitativ als Stofffluss analysiere, ist das Subjekt weggedacht.<br />
Ausführlich will ich dieses Problem im Projekt „Subjekt, System, Information“ erörtern, für das der genannte Link der erste Abschnitt ist. Es ziert sich noch, ich hoffe aber noch dieses Jahr „fertig“ zu werden.<br />
Subjekte als oszillierende Konstellationen aufzufassen, ist wohl zutreffend. Das Schwingen entsteht durch die Selbststeuerung und ist der Beginn der Digitalisierung der Information. Dazu später mehr.<br />
Freundlichst<br />
G.L.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der freie Wille und die Physik von TomGard</title>
		<link>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2302</link>
		<dc:creator>TomGard</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 20:12:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2302</guid>
		<description>Oops, eben erst schaute ich in "Subjekt und System" 'rein, da werde ich beim wiederholten Lesen wohl meine Antworten finden ;-)
lg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oops, eben erst schaute ich in &#8220;Subjekt und System&#8221; &#8216;rein, da werde ich beim wiederholten Lesen wohl meine Antworten finden <img src='http://paradigma.subjekte.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
lg</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der freie Wille und die Physik von TomGard</title>
		<link>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2301</link>
		<dc:creator>TomGard</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 14:01:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://paradigma.subjekte.de/?p=71#comment-2301</guid>
		<description>Lieber Georg,
wenn ich in Ihrem Schaubild zum "zweiten Problem" das thermodynamische System als "dissipative Struktur" setze
(und ich habe zu bekennen, als Nichtfachmann nur eine unzureichende Vorstellung davon zu haben, da mir die Mathematik dazu abgeht ;), dann entspräche das rechte Schaubild zum "Subjekt" einem oszillierenden System mit den Zuständen "tätig" und "inaktiv".
Die Stabilitätsbedingungen der zwei Zustände ergäben sich aus den Stoffflüssen und vermittels dem Verhältnis der jeweiligen Stofflüsse könnte die Tätigkeit aus Umweltparametern vorhersagbar sein. Die "Kreativität", von der Sie in Litsche 2004 sprechen, würde nach Stabilitätsbedingungen selektiert - wohl nach dem Muster von Symmetriebrechungen, falls ich das recht verstanden habe.
Anders sähe dann die Sache aus, wenn ein Subjekt 2.Ordnung hinzuträte, dessen Stofflüsse und Tätigkeit auf des Subjekt 1. Ordnung bezogen sind, und zusätzlich von anderer Art, als diejenigen des Sub1. Es entstünde in den Stofflüssen und Tätigkeiten eine informationelle Beziehung zwischen Umwelt und dem geordneten Subjekt. Die "Kreativität" des Gesamtsubjektes wäre entsprechend bedingt abgekoppelt von der Thermodynamik der dissipativen Struktur, ihr Gegenstand wäre nicht mehr ein Umweltbedürfnis, sondern ein Selbstorganisationsbedürfnis.
Was sagen Sie dazu?

Herzlichste Grüße
Thomas Grün</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Georg,<br />
wenn ich in Ihrem Schaubild zum &#8220;zweiten Problem&#8221; das thermodynamische System als &#8220;dissipative Struktur&#8221; setze<br />
(und ich habe zu bekennen, als Nichtfachmann nur eine unzureichende Vorstellung davon zu haben, da mir die Mathematik dazu abgeht ;), dann entspräche das rechte Schaubild zum &#8220;Subjekt&#8221; einem oszillierenden System mit den Zuständen &#8220;tätig&#8221; und &#8220;inaktiv&#8221;.<br />
Die Stabilitätsbedingungen der zwei Zustände ergäben sich aus den Stoffflüssen und vermittels dem Verhältnis der jeweiligen Stofflüsse könnte die Tätigkeit aus Umweltparametern vorhersagbar sein. Die &#8220;Kreativität&#8221;, von der Sie in Litsche 2004 sprechen, würde nach Stabilitätsbedingungen selektiert - wohl nach dem Muster von Symmetriebrechungen, falls ich das recht verstanden habe.<br />
Anders sähe dann die Sache aus, wenn ein Subjekt 2.Ordnung hinzuträte, dessen Stofflüsse und Tätigkeit auf des Subjekt 1. Ordnung bezogen sind, und zusätzlich von anderer Art, als diejenigen des Sub1. Es entstünde in den Stofflüssen und Tätigkeiten eine informationelle Beziehung zwischen Umwelt und dem geordneten Subjekt. Die &#8220;Kreativität&#8221; des Gesamtsubjektes wäre entsprechend bedingt abgekoppelt von der Thermodynamik der dissipativen Struktur, ihr Gegenstand wäre nicht mehr ein Umweltbedürfnis, sondern ein Selbstorganisationsbedürfnis.<br />
Was sagen Sie dazu?</p>
<p>Herzlichste Grüße<br />
Thomas Grün</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das Erkenntnisbedürfnis und unsere Erkenntnis von Der freie Wille und die Physik - Wille versus Kausalität</title>
		<link>http://paradigma.subjekte.de/?p=25#comment-2281</link>
		<dc:creator>Der freie Wille und die Physik - Wille versus Kausalität</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 14:59:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://paradigma.subjekte.de/?p=25#comment-2281</guid>
		<description>[...] Der tut nix, der will bloß spielen Freier Wille Das Erkenntnisbedürfnis und unsere Erkenntnis [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Der tut nix, der will bloß spielen Freier Wille Das Erkenntnisbedürfnis und unsere Erkenntnis [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Freier Wille von Der freie Wille und die Physik - Wille versus Kausalität</title>
		<link>http://paradigma.subjekte.de/?p=28#comment-2280</link>
		<dc:creator>Der freie Wille und die Physik - Wille versus Kausalität</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 14:58:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://paradigma.subjekte.de/?p=28#comment-2280</guid>
		<description>[...] tut nix, der will bloß spielen Freier Wille Das Erkenntnisbedürfnis und unsere [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] tut nix, der will bloß spielen Freier Wille Das Erkenntnisbedürfnis und unsere [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der tut nix, der will nur spielen! von Der freie Wille und die Physik - Wille versus Kausalität</title>
		<link>http://paradigma.subjekte.de/?p=29#comment-2279</link>
		<dc:creator>Der freie Wille und die Physik - Wille versus Kausalität</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 14:57:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://paradigma.subjekte.de/?p=29#comment-2279</guid>
		<description>[...] Der tut nix, der will bloß spielen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Der tut nix, der will bloß spielen [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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